Was tun bei Beerdigungen?

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Immer wieder fragen Menschen was zu tun ist, wenn ein Angehöriger gestorben ist. Soll es eine herkömmliche Erdbestattung sein - oder eine Urnenbeisetzung - oder eine Beisetzung im Ruhewald? Soll es eine Trauerfeier in der Friedhofshalle oder in der Kirche geben? Soll die Trauerfeier vor der Einäscherung stattfinden oder erst im Zusammenhang mit der Urnenbeisetzung? Oder soll es keine Trauerfeier, sondern nur eine Urnenbestattung sein?

Vielleicht haben Sie sich ja vorher schon darüber Gedanken gemacht - und auch für sich selbst schon entschieden. Vieles können Sie mit dem Bestatter besprechen. In jedem Falle müssen Sie die Wohnsitzgemeinde über den Todesfall informieren. Falls Ihr Angehöriger Mitglied unserer Kirche war und eine kirchliche Bestattung gewünscht wird, ist auch der Pfarrer darüber zu informieren. Ein Bestattungstermin ist dann mit ihm zu besprechen. Von kommunaler Seite sind Bestattungen an den Wochenenden oft nicht möglich. Wenn jemand am Sonntag verstirbt, kann die Bestattung frühestens am Mittwoch sein. Oftmals erreicht man den Pfarrer am Sonntagnachmittag oder am Montag nicht und auch das Gemeindebüro hat geschlossen. Dann ist vom Meldetermin am Dienstag bis zum Bestattungstermin, z.B. am Mittwoch, wenig Zeit. Darum sollten Sie sich besser bei einem Sterbefall am Wochenende auf einen Bestattungstermin am Donnerstag oder Freitag der folgenden Woche einstellen. Bei einer Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung kann und muss man längerfristiger planen.